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Artikel - Die Unterschiede zwischen TF4000PVR und TF5000PVR

Diese Liste führt die Features der beiden Top-Receiver von Topfield auf. Keine Gewähr für die Angaben.
Die Unterschiede habe ich unter der Liste nochmals detailliert erläutert.

OSD

Der 4000'er verfügt über ein 256-Farben OSD, der 5000'er arbeitet mit Echtfarben.
Kein nennenswerter Unterschied.

Echte Bild-Im-Bild Funktion

Der 5000'er kann über dem laufenden Programm ein Fenster mit einem anderen
Programm einblenden. Dies kann an allen vier Ecken des Bildschirms und in zwei
Größen erfolgen. Zwischen den beiden angezeigten Programmen kann direkt hin-
und hergeschaltet werden.

Mp3-Wiedergabe

Der 5000'er kann MP3-Files, die man vom PC auf die Platte kopiert direkt abspielen.

PC-Schnittstelle

Beim 5000'er sorgt eine USB2.0-Schnittstelle für richtig Dampf beim Übertragen;
der 4000'er hat nur eine RS232-Schnittstelle - aufgrund der geringen Geschwindigkeit
dieser Übertragungsform kann man hier auch nur die Firmware aktualisieren und
Senderlisten bearbeiten, während der 5000'er auch Aufzeichnungen auf den PC
kopieren kann.

Aufnahmekapazität

Offiziell wird der 4000'er mit einer 40GB Festplatte, der 5000'er mit einer 80GB
Festplatte ausgeliefert. Es gibt aber auch einige Verkäufer, die ohne Platte oder
mit anderen Größen ausliefern. Aufzeichnungen benötigen bei beiden Receivern
gleichviel Platz.

Aufzeichnungsfunktion

Der 4000'er kann eine Aufzeichnung durchführen und gleichzeitig ein anderes
Programm anzeigen. Alternativ kann Timeshift im laufenden Programm genutzt
werden (das ist ja auch eine Art der Aufzeichnung). Beim 5000'er reicht's für
zwei parallele Aufzeichnugen mit gleichzeitiger Anzeige eines anderen Programmes.
Bei beiden Geräten kann während der Aufnahme anstelle der Anzeige eines anderen
Programmes auch eine Aufzeichnung wiedergegeben werden.

Aufzeichnungen auf PC übertragen

Beim 4000'er kann man nur durch Ausbau der Platte (oder mit Bastelarbeiten) Auf-
zeichnungen auf den PC bringen; der 5000'er kann sie über die USB2.0-Schnitt-
stelle direkt übertragen (auch im laufenden Aufnahme/Wiedergabebetrieb).

Time-Shift-Funktion

Da der 5000'er zwei parallele Aufzeichnungen erlaubt, kann alternativ auch Timeshift
parallel zu einer Aufnahme genutzt werden. Dies ist beim 4000'er nicht möglich

S-Video-Ausgang

Der 5000'er verfügt über eine S-Video-Ausgang; der 4000'er nicht.

Ordnerverwaltung auf der Festplatte

Der 5000'er erlaubt es, auf der Festplatte Ordner anzulegen um mehr Übersicht zu
schaffen. Dies ist beim 4000'er nicht möglich.

Beschleunigtes Interface

Durch die höhere Rechenleistung des 5000'ers ist das gesamte Benutzerinterface
merklich schneller als beim 4000'er.

"Wichtige" Kleinigkeiten

Der 4000'er erlaubt bei EPG-Aufnahmen keine Änderung des vorprogrammierten Filenamens.
Nimmt man mit Sicherheitsreserve (sprich 5 Minuten zu früh) auf, übernimmt er dummerweise
den zu Aufnahmestart gerade ausgestrahlten Sendungsnamen - und das ist dann i.d.R. der
falsche (nämlich der von der vorangehenden Sendung). Das ist beim 5000'er zwar grundsätzlich
genauso - nur hier kann man den in einem Timer hinterlegten Namen auch nachträglich ändern
bzw. dafür sorgen, daß er fix übernommen wird.

Grundsätzliches zum Dual-Empfang

Beide Receiver haben zwei getrennte Eingänge; d.h. sie können zwei getrennte
Kanäle empfangen. Grundsätzlich sind die Datenströme auf den Satelliten auf sog.
Transpondern zusammengefaßt. Auf einem Transponder finden sich normalerweise
bis zu 10 Programme. Über einen der beiden Eingänge können immer alle Programme
auf einem einzelnen Transponder empfangen werden. Liegen das aufzunehmende
Programm auf einem anderen Transponder, wird der zweite Eingang benötigt.

Beim 5000'er kann man sich dadurch ins "Abseits" manövrieren: Wenn man gleich-
zeitig zwei Aufnahmen macht, deren Programme auf verschiedenen Transpondern
liegen, kann man währenddessen nur Programme anschauen, die auch auf einem der
beiden Transponder liegen - sonst bräuchte man ja einen dritten Eingang. Gleiches
gilt auch, wenn man eine Aufnahme durchführt, gleichzeitig ein anderes Programm
anschaut und ein drittes in der Bild-Im-Bild-Funktion hat.

Der Receiver sorgt natürlich grundsätzlich dafür, daß die Aufnahmen nicht gefährdet
werden und zeigt in einem solchen Fall einfach nur die in der jeweiligen Situation
verfügbaren Programme an (d.h. die, die auf einem der aktuell angezapften Trans-
pondern liegen).

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