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Grundsätzlich wird die Geschichte
mit der variablen Bitrate oft falsch verstanden: Die Bitrate ist zwar variabel -
aber keineswegs unvorhersehbar.
Man gibt bei variabler Bitrate immer drei Werte vor: Maximum, Durchschnitt und
Minimum. Ferner hat man die Datenrate der Audiospur. Man kann sich also sehr
einfach berechnen, wie groß die Zieldatei am Schluß wird:
Durchschnitt-Video + Datenrate Audio = Gesamtrate
Gesamtrate : 8 = KByte/sec
KByte/sec x Spieldauer in Sekunden = Gesamtgröße in KByte
Gesamtgröße in KByte : 1024 = Gesamtgröße in MByte
D.h. wenn man z.B. 2816KBit Durchschnittsrate bei 120 Minuten Spieldauer und
eine Audiorate von 384KBit hat, ergibt das folgende Rechnung:
2816+384=3200
3200:8=400KB/sec
400x120x60=2880000KB
2880000:1024=2812,5MB
Ich würde sicherheitshalber noch eine Reserve von 5% der Discgröße lassen, dann
paßt's aber sicher. Wenn man noch Menüs etc. draufmachen will, muß man für diese
halt auch noch ein wenig Platz einkalkulieren.
Nimmt man o.g. Berechnung zusammen und würfelt sie ein wenig durcheinander
(Mathe macht Spaß!), ergibt sich folgende Formel zur Berechnung der passende
Datenrate für eine beliebige Zielgröße:
Durchschnitts-Datenrate Video = Zielgröße x 8 : Spieldauer : 60 x 1024 -
Audiodatenrate
(Wobei die Zielgröße in MB und die Spieldauer in Minuten angegeben werden muß)
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